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Letzte Aktualisierung:
  4. Juli 2013

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200 / Juli 1973
Schussfahrt zum Atlantik
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Heft 200
Heft 200
Am Bahnwärterhaus, an dem der Zug nach Aspinwall vor dem Überfall noch fahrplanmäßig vorbeigekommen war, geht ein Telegramm von der nächsten Station Barbacoas ein, wo der Express überfällig ist. Ein Bautrupp fährt mit einer Draisine auf die Suche. Bald entdecken sie den entgleisten Zug im Sumpf und die von den Alligatoren auf einen Baum getriebenen Doc und Jack, die sich als Opfer des Überfalls ausgeben und die Digedags als Urheber der Entgleisung anschwärzen. Diese Version geht per Morseticker nach Barbacoas. Dort werden die Schienen mit Baumstämmen blockiert. Der von Pedro geschobene Packwagen kann nicht mehr zum Halten gebracht werden und kracht dagegen; alle Insassen verteilen sich kopfüber im Wald. Bis auf Pedro werden alle nach Aspinwall transportiert und dort festgesetzt. Mit Hilfe der Zaubertricks von Maestro Simsalani werden die Wächter buchstäblich gefesselt, so dass die Reisenden entkommen können. Während alle im Gepäckraum nach dem Goldschatz suchen, trifft Pedro mit den zwei Schlangenkörben ein, die die Digedags als Versteck gewählt hatten. Im Hafen erreichen Jeremias und Jenny Joker, Pedro und die Digedags ein Schiff nach New York und hängen damit ihre Verfolger ab.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Die Digedags und die Pirateninsel” (Amerikaserie Band 13 - neue Ausgabe bzw. Band 9 - alte Ausgabe) und in der Reprintmappe XVII
  • das Cover gibt außer mit der Nummer 200 keinen Hinweis darauf, dass es sich um ein Jubiläumsheft handelt, obwohl aus diesem Anlass Hannes Hegen selbst das Titelmotiv gezeichnet hat
  • die Bahnwärter geben sich klassenkämperisch: „Na, sind alle Schrauben wieder fest?” „In unserem Abschnitt schon, aber nicht in der Direktion. Wollen die uns doch den Lohn kürzen.„Das Aussehen kann täuschen, Amigo. Unsere Bosse haben auch Engelsmienen. Und was sind das für Gauner.”
  • als der Lokführer und der Heizer des Expresszuges aus der Bewusstlosigkeit erwachen, können zwar Doc und Jack als die echten Eisenbahnräuber entlarvt werden; der Direktor der Bahngesellschaft lässt die unschuldigen Reisenden dennoch nicht frei und ist sogar nicht abgeneigt, den Goldschatz selbst abzuzweigen