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Letzte Aktualisierung:
  4. Juni 2015

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223 / Juni 1975
Fatimas Heimkehr
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Heft 223
Heft 223
Der von der Insel Sporadia entkommene ehemalige Schatzmeister ist nach Istanbul gesegelt und berichtet dem Sultan vom Geschehen auf der Insel und vom Schatz des Statthalters Abu Buruk. Sofort steuert der Sultan mit zwei Galeeren die Insel an. Als die Digedags die ankommenden Schiffes des Sultans erkennen, lassen sie den Schatz auf einen schnellen Segler verladen. Damit zwingen sie den Sultan zu Verhandlungen, die zur Unterzeichnung eines Vertrages führen, der der Insel Sporadia die Freiheit garantiert.
Bald danach verlassen die Digedags die Insel, um Fatima zu ihrem Vater zurück zu bringen. Bei dem Beduinenstamm, dessen Fürst Fatimas Vater ist, bleiben die Digedags eine Weile. Doch dann erkennen sie in einer Fata Morgana, dass es Zeit für ihren Abschied ist...

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Die schöne Fatima” (Orientserie Band 3 - neue Ausgabe bzw. Band 13 - alte Ausgabe) und in der Reprintmappe XIX
  • Da Hannes Hegen den Vertrag mit dem Verlag Junge Welt gekündigt hatte, war dieses Heft die letzte reguläre Ausgabe. Während die Mitarbeiter um Lothar Dräger die neuen Figuren, die Abrafaxe, und die Konzeption für eine Fortsetzung des MOSAIK entwickelten, erschienen zur Überbrückung im 2. Halbjahr 1975 Nachdrucke der ersten sechs Hefte der Runkel-Serie.
  • der ehemalige Schatzmeister versucht als Gegenleistung einen Teil des Schatzes zu erhandeln, erhält jedoch nur das undankbare Amt des Obersteuereinnehmers
  • jedem Digedags-Fan sind ebenso wie die Einleitung zu Heft 90 die letzten Worte auf der Rückseite vom Heft 223 in Erinnerung geblieben:
Heft 223 Rückseite
Heft 223 Rückseite
„Eine Weile blieben die Digedags noch Gäste des Stammes. Dann aber erschien eines Tages über dem fernen Wüstenhorizont die verlockende Fata Morgana einer märchenhaften Stadt und plötzlich wußten sie, daß dies ein Zeichen war, das ihnen galt. Sie ließen sich durch keine Bitten zurückhalten und machten sich auf, diese Stadt der Märchen und der Träume zu suchen, ihr Reich, aus dem sie vor langer Zeit gekommen waren und in das sie eines Tages wieder heimkehren mußten. Als die Digedags ihren Gastgebern ein letztes Lebewohl zuwinkten, da wußten sie, daß dies auch ein Abschied für alle war, die sie kannten und die sie liebten. So zogen sie in die geheimnisvolle Ferne und einige Beduinen schworen, sie hätten gesehen, wie die drei geradewegs in dem Traumbild verschwanden, das daraufhin verblaßte und zerfiel. Die Digedags waren daheim.”