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  5. Februar 2015

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219 / Februar 1975
In den Türmen des Schweigens
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Heft 219
Heft 219
 
Die Digedags werden nach dem Absturz der Teppichflotte verantwortlich gemacht und ins Staatsgefängnis, den Türmen des Schweigens, abgeführt. Zwar ist noch ein fliegender Teppich mit dem Oberhofpantoffelverwalter in der Luft, doch dessen Landeversuche richten an der Moschee und auf dem Gemüsemarkt großen Schaden an. Unterwegs zum Gefängnis teilt der Töpfer Sadi den Digedags mit, dass ihre Freunde einen Befreiungsversuch unternehmen wollen. Bei der Ankunft treffen sie auf den Schatzmeister als Zellennachbarn. Um den Befreiern ein Zeichen zu geben, lässt Digedag unter einem listigen Vorwand vom Kerkermeister eine Laterne bringen, die sie ins Fenster stellen. In der Nacht kommt das Boot des Fischers Saladin mit einem speziellen Brot zum Gefängnis. Saladins Sohn klettert den Mast hinauf, doch durch einen zufällig vorbeifahrenden Schaufelraddampfer gerät das Boot ins Schwanken und der Schatzmeister erwischt das Brot. So kann er fliehen und erfährt durch das beiliegende Schreiben, dass Fatima mit dem Schmuck der Theodora unterwegs in ihre Heimat ist.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Fliegende Teppiche” (Orientserie Band 2 - neue Ausgabe bzw. Band 12 - alte Ausgabe) und in der Reprintmappe XIX
  • der letzte Teppichpilot holt mit seinem Anker den Halbmond von der Moschee, womit er Marktzelte, Früchte, und Maissäcke zerstört
  • an der Herstellung des Brotes sind neben dem Bäcker der Schmied Selim, der Schreiber Chasid und der Seilmacher Osman beteiligt
  • Digedag erklärt dem Kerkermeister, dringend einen wichtigen Brief an den Sultan schreiben zu müssen, um Feder, Tinte, Papier und Licht zu bekommen
  • die Freunde sind von den Digedags begeistert: „Wie die Digedags das wohl fertiggebracht haben! – Wer fliegende Teppiche erfindet, kann auch noch mehr. – Ja, helle Burschen sind das.”
  • der schwimmende Schatzmeister meint: „Bis zum Hafen schaffe ich es schon, denn das Wichtigste für einen Schatzmeister ist, daß er sich in jeder Lebenslage über Wasser halten kann.”