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  2. Mai 2002

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66 / Mai 1962
Die Tierstimmenjäger
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Heft 66
Heft 66
Dig und Dag schließen sich auf einem weiteren Planeten einer Expedition an, die der Erforschung der Urahnen der Säugetiere gilt. Meister Stopfer möchte die Tiere in Gips und Pappe nachbilden, Balduin Brummer, der Tierstimmenjäger, versucht die Laute der Lebewesen auf Tonband aufzunehmen. Deshalb werden die Digedags in einem nachgebildeten Ur-Nilpferd auf die Tonband-Jagd geschickt. Nach erfolgreicher Aufnahme geht das Tonband bei der Auseinandersetzung mit einem Nagetier verloren.
So erzeugen Dig und Dag selbst urige Tierlaute, die von den Wissenschaftlern zunächst mit Begeisterung angenommen werden. Als sich ein vermeintliches Wolfsgeheul jedoch als Udo Swamps Nachtlied entpuppt, werden die beiden als Schwindler entlarvt und von Bhur Yham (sprich: Ü-ham) von der Teilnahme an weiteren Expeditionen ausgeschlossen.

Heft 66 Klassikausgabe
Heft 66 Klassikausgabe
Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Die Erfindung der Postrakete” (Weltraumserie Band 7), in der Reprintmappe VI, als Klassikausgabe im A4-Format und im TaschenMosaik 18
  • Balduin Brummers kenntnisfreie technische Bemerkungen: „Vielleicht ist das Vollgas alle. Oder die Zähne von der Gangschaltung haben die Zylinderdeckel weggefressen... Dann ist bestimmt kein Kühlwasser im Leerlauf... Manchmal sind auch die Feuersteine von den Zündkerzen lose.”
  • großartige Doppelseite mit farbenprächtigen Tierdarstellungen
  • wieder schmettern Dig und Dag ein lustiges Lied:
    „Grillenzirpen, Amselschlagen, Käferhusten, Mäusenagen,
    jeder Laut und jeder Ton kommt vor unser Mikrophon.
    Selbst die Schnecken, wenn sie niesen, oder Pilze, wenn sie schießen –
    jeder Laut im ganzen Land wird von uns aufs Band gebannt.”
  • ab dieser Ausgabe wechselt die Textschrift zu einem serifenlosen, besser lesbaren Font
  • Motive dieses Heftes sind im Trickfilm „Die Digedags in grauer Vorzeit” verarbeitet worden