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Letzte Aktualisierung:
  23. August 2007

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7/1977

9/1977

8/1977 (20)
In Ränke verstrickt
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Heft 8/1977
Heft 8/1977

Die Abrafaxe und Harlekin besuchen den Dogenkandidaten Cassalera, der sich gerade mit der angestrebten Mütze malen lässt, um mit ihm über die Unterstützung seiner Wahl und ihre Bedingungen zu verhandeln. Dabei platzt der Gegner Raffamoneti herein, und es bricht ein handgreiflicher Streit um die Dogenmütze los. Nachdem sich Raffamoneti in die Ölfarbenkiste gesetzt hat, wird er zur Reinigung in den Kanal geworfen.
Auf der Rückfahrt werden Harlekin und die Abrafaxe von einem falschen Gondoliere entführt und zum Capitano gebracht, der vorgibt, einen guten Stoff für eine Komödie aus seiner Verwandschaft liefern zu können, und auch selbst mitspielen will. Allerdings steckt er mit Raffamoneti unter einer Decke...

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband 5 „Venezianische Intrigen”
  • wieder hat ein Papagei namens Jacco eine wichtige Rolle, indem er die Dogenmütze entführt
  • in Cassaleras Haus wird lustig gekalauert: „Verdammte Kiste, nun bin ich angeschmiert!” – „Es gibt Kunstwerke, die einen regelrecht erschlagen.” – „Hier in Venedig kann man doch verteufelt leicht ausgebootet werden.” – „Mein Protest war leider ein Schlag ins Wasser...”
  • der Maler ruft seine Vorbilder an: „O Raffael, o Michelangelo...” – „O Tizian, o Tintoretto...”
  • das Gemälde mit den beweglichen Augen im Palazzo des Capitano weckt Abrax' Verdacht, und mit der Schützenregel „Es sind zumeist die Überschlauen, die einem Schützenaug' mißtrauen” kommentiert er Brabax' Reaktion